Veranstaltungen / Kameradschaftsabend 2007

 

Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr am 20.01.2007

Der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr ist alljährlich Anlass, gemeinsam zu feiern und im Rückblick auf das vergangene Jahr die Leistungen verdienter Floriansjünger zu würdigen.
Voll besetzt war der Saal des Feuerwehrhauses; die Wehr traf sich gemeinsam mit Vertretern des Gemeinderats und einer hochrangig besetzten Abordnung von der Kreisebene zum geselligen Beisammensein.

Zu 48 meist kleineren Einsätzen hatten die freiwilligen Helfer im Jahr 2006 ausrücken müssen, berichtete Kommandant Mathias Grasse. Eine Herausforderung sei der rasche, gezielte Zugriff in der Gluthitze eines Kellerbrandes gewesen, womit man Schlimmeres hätte vermeiden können.
Zweimal habe man sich bei überörtlichen Einsätzen im Wasserförderzug Waibstadt bewährt.

Renndienst und Brandsicherung am Hockenheimring, das Sommerspektakel „Night of fire“, die Mallorca-Party beim Straßenfest, Ausflüge und Besuche bei anderen Wehren wurden durchgeführt.
Als besonderen Höhepunkt stellte er die Hauptübung in Mönchzell heraus, bei der in Vorbereitung durch Stellvertreter René Faul ein totaler Stromausfall im Teilort geprobt worden sei; herausragend auch die Übergabe des Löschfahrzeugs 20/16.

Eine tolle Truppe stehe hier zusammen, lobte Grasse, der Zusammenhalt zwischen Aktiven, Jugend und Altersmannschaft klappe gut.

Jugendleiter Marcel Menz hatte die Aktivitäten der zwölf Jungen und zwei Mädchen im letzten Jahr zusammengestellt und nannte lobend die fleißigsten Jugendlichen.
Doris Wittmann von der Kreisfeuerwehrjugend hob die engagierte und qualifizierte Arbeit für den Nachwuchs heraus, wie sie Löschmeister Walter Müller in den vergangenen fünf Jahren geleitet habe, der als Jugendgruppenleiter die Ehrennadel in Bronze erhielt.



Bürgermeister Hans-Jürgen Moos freute sich, sieben „Jungfeuerwehrler“ in die aktive Wehr zu übernehmen, die damit mehr als 50 Mitglieder zählt.

In seinem Grußwort an die versammelte „Feuerwehrfamilie“ war ihm die Anschaffung des 166.000 Euro teuren Feuerwehrautos in Top-Ausstattung besonders wichtig; er erinnerte an die Hauptübung, die für viel Aufmerksamkeit und Furore gesorgt habe, und nannte die von der Feuerwehr initiierte „Volksmusik-Gala“ ein Aushängeschild für die Gemeinde.
Kritisch merkte er den zunehmenden Finanzbedarf der Wehr an, der durch immer höhere Anforderungen an die Spezialausrüstung entstehe.

Auch Kreisbrandmeister Peter Michels konstatierte den Kostendruck, den ständig neue Richtlinien verursachten, und der letztlich die Gemeinden treffe. Doch offensichtlich stimme hier vor Ort die Harmonie in der Wehr.

An Thomas Edelmann überreichte er das Silberne Ehrenzeichen des Landes: Aus der Jugendabteilung herausgewachsen, habe er sich aktiv bewährt, Zusatzausbildungen absolviert und stehe seit 25 Jahren pflichttreu seinen Mann.





Geehrt mit der Silbernen Ehrennadel der Feuerwehr Meckesheim wurden außerdem für 20 Jahre Dienst Sven Jendrosch und Alexander Wagner.




Christian Deufel und Alexander Ries erhielten das Leistungsabzeichen in Gold, das sie mit den Kameraden aus Mönchzell unter der Führung von Renè Faul erworben haben.




Für zwei ganz besondere Auszeichnungen war der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Kurt Spiegel unter den Gästen.
Er verlas die Urkunde für Oberfeuerwehrmann Karl Rutsch, der seit 60 Jahren der Wehr angehört.

An Mathias Grasse überbrachte er das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber.
In seiner Laudatio hob er dessen aktive Leistung als Kommandant, als Ausbilder im Unterkreis und als aktiven Mitarbeiter im Führungsstab des Rhein-Neckar-Kreises hervor. Vorbildlich stände er in vorderster Front des Feuerwehrteams.
Stolz sei man auf diesen quirligen, engagierten Mann, schloss sich Moos dem Lob an, Grasse habe maßgeblich zum Erfolg der Wehr beigetragen.





Mit einem Rückblick auf die wirklich außergewöhnliche Hauptübung, die Arno Beckmann in Videoaufzeichnungen festgehalten hat, mit unterhaltsamen Sketchen, Musik und Tanz klang der Kameradschaftsabend erst spät in der Nacht aus.


Quelle RNZ vom 25.01.2007 Frau Hanselmann